Savannah Way Roadtrip Reiseroute
Der „Savannah Way Roadtrip“ ist ein klassischer Outback-Roadtrip, der Sie von Atherton nach Normanton im Norden Australiens führt und über etwa drei Tage eine Strecke von ca. 700 km zurücklegt. Er ist ein großartiger kleiner Ausschnitt des ausgedehnten Savannah Way und bietet Ihnen Regenwaldhochland, Lavaröhren, weite Savannenlandschaften und historische Goldstädte, ohne dass Sie dabei in Eile sein müssen.
Wenn Sie Atherton verlassen, verlassen Sie die üppigen Tablelands und beobachten, wie die Landschaft allmählich in Savannenland übergeht. Schon dieser erste Abschnitt vermittelt Ihnen ein Gefühl von Weite und großem Himmel und bietet zahlreiche Gelegenheiten, an Aussichtspunkten, kleinen Raststätten und Bachüberquerungen anzuhalten. Es lohnt sich, frühzeitig Kraftstoff und Vorräte aufzufüllen, da die Entfernungen zwischen größeren Haltestellen umso größer werden, je weiter man nach Westen fährt.
Eines der absoluten Highlights entlang dieser Route ist der Undara Volcanic National Park. Es handelt sich dabei nicht um eine Stadt, sondern um einen wichtigen Zwischenstopp, der für sein unglaubliches Lavaröhrensystem bekannt ist – eines der längsten und am besten erhaltenen Lavaröhrensysteme der Welt. Die Lavafelder und -röhren selbst stehen zwar nicht auf der UNESCO-Liste, sind aber von großer geologischer Bedeutung und ein absolutes Muss. Die wichtigsten Röhren kann man nur im Rahmen geführter Touren erkunden, was aber gut ist: Einheimische Guides erklären, wie ein gewaltiger Schildvulkan diese Tunnel geschaffen hat, und weisen auf Zwergfledermäuse, einzigartige Ökosysteme und vulkanische Besonderheiten hin, die man auf eigene Faust niemals bemerken würde. Rund um die Röhren gibt es Wanderwege durch trockene Savannenwälder, eine reiche Vogelwelt sowie klassische Outback-Sonnenuntergänge, falls Sie sich entscheiden, in der Lodge oder auf dem Campingplatz zu übernachten.
Weiter in Richtung Westen führt die Straße durch offenes Viehweideland, Termitenhügel-Ebenen und große Flusssysteme. Schließlich erreichen Sie Croydon, eine kleine historische Stadt, die einst ein boomendes Goldfeld war. Heute ist es ein entspannter Zwischenstopp im Outback mit einem überraschend reichen kulturellen Erbe. Das alte Gerichtsgebäude, die Polizeistation und das örtliche Museum erzählen die Geschichte der Goldrausch-Zeiten, und es gibt Kulturpfade, die an restaurierten Gebäuden und Bergbau-Relikten vorbeiführen. Ein echtes Highlight ist die Anbindung an den „Gulflander“-Zug (mit Ausgangspunkt in Normanton), der noch immer Abschnitte der ursprünglichen Eisenbahnstrecke Normanton–Croydon nutzt. Der Charme von Croydon liegt in seinen ruhigen Straßen, dem freundlichen Pub und dem Gefühl, in ein lebendiges Museum der Goldära Queenslands eingetaucht zu sein.
Auch auf der letzten Etappe nach Normanton bleibt diese Atmosphäre der Weite und Abgeschiedenheit erhalten. Normanton selbst liegt in der Nähe des Golfs von Carpentaria und ist bekannt für seine bewegte Geschichte und seinen typischen Outback-Charakter. Zu den Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt sehen sollte, gehören die berühmte lebensgroße Statue von „Krys the Croc“ (eine Nachbildung eines der größten jemals registrierten Salzwasserkrokodile), der unter Denkmalschutz stehende Bahnhof von Normanton, von dem aus der Gulflander abfährt, sowie historische Gebäude, die an die Zeit erinnern, als die Stadt ein wichtiger Hafen und Eisenbahnknotenpunkt für das Landesinnere war. Die nahegelegenen Feuchtgebiete und Wasserwege bieten Möglichkeiten zum Angeln, zur Vogelbeobachtung und zum Genießen der Sonnenuntergänge über dem Golf, falls Sie etwas mehr Zeit haben. Zwar gibt es auf diesem kurzen Abschnitt zwischen Atherton und Normanton keine UNESCO-Welterbestätten, doch die weitere Region ist mit einigen der bedeutendsten Naturgebiete Nordaustraliens verbunden, und die Lavaröhren von Undara werden oft in einem Atemzug mit weltweit bedeutenden Vulkanlandschaften genannt.
Die beste Jahreszeit für eine Fahrt auf dieser Strecke ist die Trockenzeit, etwa von Mai bis Oktober. Die Straßen sind dann in der Regel in besserem Zustand, die Wasserstände der Bäche sind niedriger, und Sie vermeiden die starken Regenfälle, Überschwemmungen und die extreme Luftfeuchtigkeit der Regenzeit. Auch Wildtiere lassen sich in der Trockenzeit leichter beobachten, und die Nächte sind kühler, was das Campen oder Spaziergänge in der Umgebung von Undara angenehmer macht.
Straßenverhältnisse und Risiken:Die Hauptroute ist größtenteils asphaltiert, kann jedoch Abschnitte mit unebenem Asphalt sowie gelegentliche Baustellen oder kurze unbefestigte Streckenabschnitte enthalten, insbesondere nach der Regenzeit. Fahren Sie vorsichtig wegen:
- Vieh und Wildtieren (Kängurus, Wallabys, Rinder, sogar vereinzelt Emus) auf oder in der Nähe der Straße, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung sowie nachts.
- Hochwasserrinnen und Senken, die beschädigt sein oder auch spät in der Saison noch Wasser führen können.
- Große Entfernungen zwischen Tankstellen, Verpflegungsmöglichkeiten und Pannendiensten – planen Sie Ihre Stopps und nehmen Sie Wasser mit.
- Hitze und Ermüdung; die Strecke verläuft gerade und kann eintönig werden, wechseln Sie daher nach Möglichkeit den Fahrer und legen Sie regelmäßig Pausen ein.
Informieren Sie sich vor der Abfahrt über die örtliche Verkehrslage und das Wetter, insbesondere in den Übergangsmonaten der Regenzeit, dann werden Sie eine sichere und unvergessliche Fahrt auf diesem klassischen Abschnitt des Savannah Way von Atherton nach Normanton erleben.
3
Anzahl Tage
644 km
Distanz
fair
Budget
Tourist
Routenprofil
links
Strassenverkehr
niedrig
Unfallrisiko
START
Atherton
Entfernung 644 km
Fahrzeit 7.7 h
Tempo: schnell
193.2 kWh
Flughäfen
MRG
,
CNS
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Atherton, in den üppig bewachsenen Tablelands von Queensland gelegen, ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Tropen zu erkunden, und der perfekte Startpunkt für den
Savannah Way Roadtrip.
Die Stadt liegt auf fruchtbarem Vulkanboden, sodass Sie grüne, sanfte Hügel, Bauernstände und jede Menge regionale Erzeugnisse erwarten können. Das Klima ist kühler als an der Küste, was den Ort zu einem angenehmen Zwischenstopp nach dem feuchten Cairns macht.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Atherton
- Crystal Caves – Ein skurriles, künstlich angelegtes Höhlensystem an der Hauptstraße, vollgepackt mit Edelsteinen, Kristallen und Fossilien. Ideal, um sich die Beine zu vertreten und ein bisschen in die Welt der Geologie einzutauchen.
- Hasties Swamp National Park – Nur eine kurze Autofahrt von der Stadt entfernt befindet sich eine zweistöckige Vogelbeobachtungsstation mit Blick auf ein saisonales Feuchtgebiet. Ideal für Vogelbeobachter, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung.
- Hou-Wang-Tempel – Ein seltener historischer chinesischer Tempel, der die Geschichte der chinesischen Gemeinschaft in der Region aus der Zeit des Bergbaus und der Holzindustrie erzählt.
- Platypus Park / Peterson Creek (im nahegelegenen Yungaburra) – Leichte Spaziergänge am Bachufer und einer der besten Orte in Australien, um (vielleicht) wilde Schnabeltiere zu sehen.
- Feigenbäume & Wasserfälle – Der „Curtain Fig Tree“ und nahegelegene Wasserfälle (wie Millaa Millaa) sind nah genug für einen halbtägigen Rundweg von Atherton aus.
Anreise mit dem Flugzeug
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist
der Flughafen Cairns (CNS), etwa 1,5 bis 2 Autostunden von Atherton entfernt über die Gillies-, Kuranda- oder Palmerston-Bergketten.
Autovermietungen am Flughafen Cairns
Am Flughafen Cairns gibt es vor Ort Mietwagenschalter der großen Anbieter (Avis, Budget, Hertz, Thrifty, Enterprise und andere). Sie können Ihr Fahrzeug direkt am Terminal abholen und nach Atherton fahren, um dann weiter nach Westen zu fahren, wenn Sie bereit sind, den
Savannah Way Roadtrip in Angriff zu nehmen.
1
Atherton
- Undara Volcanic NP
Entfernung 196 km
Fahrzeit 2.6 h
Tempo: schnell
58.9 kWh
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Karte
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Reiseplan
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Von Atherton aus geht’s los auf eine entspannte Roadtrip-Etappe von rund 122 mi, die du in weniger als 3 Stunden schaffst – perfekt, um unterwegs immer wieder mal rechts ran zu fahren und die Aussicht zu genießen.
In Atherton selbst lohnt es sich, vor der Abfahrt noch ein bisschen durch den Ort zu bummeln, einen Kaffee zu schnappen und den Wagen zu checken, bevor du dich auf die Strecke machst. Sobald du raus bist, wird die Fahrt schnell zum Highlight: Achte auf die ständig wechselnden, richtig malerischen Landschaften – saftige Hügel, weite Ebenen und diese typische australische Weite, die hinter jeder Kurve ein neues Panorama auspackt.
Je näher du dem Undara Volcanic National Park kommst, desto spannender wird die Umgebung. Nimm dir vor Ort unbedingt Zeit für die faszinierenden Lava-Landschaften und die berühmten Lava-Tubes. Wenn du die Gegend zu Fuß erkundest, merkst du erst so richtig, wie besonders diese vulkanische Szenerie ist – gerade im Abendlicht ein absoluter Knaller für Foto- und Naturfans.
Mehr Infos zu Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, empfehlenswerten Restaurants und Campingplätzen entlang dieser Etappe findest du im "Itinerary" dieser Stage.
Undara Volcanic NP - Australien - Ozeanien - Roadtrip - en.wikipedia.org
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2
Undara Volcanic NP
- Croydon
Entfernung 292 km
Fahrzeit 3.3 h
Tempo: schnell
87.7 kWh
↓
Karte
↓
Reiseplan
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Von den faszinierenden Lavamuren im Undara Volcanic National Park nach Croydon sind es rund 182 Meilen, also weniger als 4 Stunden Fahrzeit – perfekt für einen entspannten Roadtrip-Tag.
Starte den Morgen im Undara Volcanic National Park, wo die riesigen Lava Tubes und die offene Savannah-Landschaft für echtes Outback-Feeling sorgen. Wenn du nochmal kurz die Beine vertreten willst, lohnen sich kurze Walks zu Aussichtspunkten, bevor du dich wieder hinter das Steuer setzt. Auf der Strecke solltest du den Blick immer mal wieder über die weiten, fast endlosen Ebenen schweifen lassen – die Landschaft ist hier oft viel beeindruckender, als es die Karte vermuten lässt.
In Croydon tauchst du dann in echtes Goldrausch-Flair ein. Die historischen Gebäude im Ort erzählen von der Zeit, als hier nach Gold geschürft wurde. Nimm dir ein bisschen Zeit, durch den Ort zu schlendern und die entspannte Atmosphäre zu genießen – perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen, bevor du deine Weiterfahrt planst.
Mehr Infos zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften, empfehlenswerten Restaurants und Campingplätzen entlang dieser Etappe findest du im Itinerary dieser Stage.
Croydon - Australien - Ozeanien - Roadtrip
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3
Croydon
- Normanton
Entfernung 155 km
Fahrzeit 1.7 h
Tempo: schnell
46.6 kWh
↓
Karte
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Reiseplan
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Von Croydon nach Normanton warten knapp 96 mi entspannte Outback-Strecke auf dich – in weniger als 2 Stunden bist du da, also perfekt für einen relaxten Roadtrip-Tag.
In Croydon lohnt es sich, vor der Abfahrt den historischen Ortskern zu erkunden. Die alten Gebäude erzählen richtig gut die Goldrausch-Story des Ortes – ideal, um sich kurz die Beine zu vertreten und ein Gefühl für die Geschichte der Gegend zu bekommen, bevor du losfährst.
Normanton begrüßt dich dann mit seinem ganz eigenen Charme. Besonders spannend ist die legendäre Krokodil-Statue, die an eines der größten jemals vermessenen Krokodile erinnert – super Fotospot nach der Fahrt. Außerdem ist der historische Bahnhof von Normanton ein cooler Stopp, wenn du auf alte Züge, Gleise und Outback-Romantik stehst. Gerade für Roadtripper ist das ein schöner Kontrast zur Fahrerkabine: kurz aussteigen, herumschlendern, ein paar Fotos machen und die Atmosphäre einsaugen.
Wenn du mehr Details zu Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, empfohlenen Restaurants und passenden Campingplätzen entlang dieser Etappe suchst, findest du sie im „Itinerary“ dieses Abschnitts.
Normanton - Australien - Ozeanien - Roadtrip - Wikipedia
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Normanton
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Normanton im Nordwesten von Queensland ist für viele der entspannte Endpunkt des legendären Savannah Way Roadtrip – perfekt, wenn du nach Tagen auf einsamen Straßen endlich wieder ein bisschen Outback-Atmosphäre mit Komfort willst.
Die Anreise per Flugzeug läuft in der Regel über den internationalen Flughafen Cairns (IATA: CNS). Von dort geht’s mit Mietwagen oder Camper weiter ins Inland – genau das Richtige für Roadtripper, die Bock auf rote Erde, weite Ebenen und wenig Verkehr haben.
In Normanton selbst solltest du dir den berühmten bauchigen Krokodilsreplica „Krys the Croc“ nicht entgehen lassen – ein lebensgroßes Modell des größten jemals vermessenen Salzwasserkrokodils. Perfekter Foto-Spot und typisch Outback. Direkt im Ort findest du außerdem historische Gebäude wie das Normanton Railway Station Gebäude, wo du in die Geschichte der Region und der alten Gulf-Linien eintauchst.
Falls du etwas Zeit hast, buch dir eine Fahrt mit dem Gulflander-Zug (wenn er fährt, vorher checken). Der historische Zug rattert gemächlich durchs Buschland und ist ziemlich einzigartig – nichts für Eilige, aber mega für alle, die den Vibe der Region fühlen wollen.
Die Purple Pub im Zentrum ist ein Klassiker für ein kühles Bier nach einem langen Fahrtag. Rund um Normanton gibt’s ein paar einfache Unterkünfte, Caravan Parks und Campingplätze – ideal für Campervans und 4WDs. Tankstellen sind vorhanden, aber plane deinen Sprit auf den langen Etappen gut, besonders wenn du weiter Richtung Karumba am Golf von Carpentaria fährst.
Normanton ist weniger ein „Sightseeing-Hotspot“ als ein authentischer, staubiger Outback-Hub: genau richtig, um deinen Savannah Way Roadtrip ausklingen zu lassen, Vorräte aufzufüllen, Geschichten mit anderen Reisenden zu tauschen und dann zu entscheiden, ob du noch weiter bis ans Meer ziehst oder gemütlich den Rückweg antrittst.
Savannah Way Roadtrip auf einen Blick
-
Start:
Atherton
-
Ende:
Normanton
-
Distanz:
644 km
-
Dauer:
3 days
-
Anreise:
Mareeba Airport (MRG),
Cairns International Airport (CNS)
-
Wann:
April, May, June, July, August, September
-
Mehr Infos:
Mehr Infos über die Etappen unter "Reiseplan".